Für viele Menschen kann ein Tag nur dann beginnen, wenn es eine Tasse frisch gebrühten Kaffee zum Frühstück gibt. Noch bevor es unter die Dusche geht, wird der erste Kaffee getrunken.

Bei einem durchschnittlichen, deutschen Kaffeekonsum von circa 160 Liter pro Kopf gehört der Kaffee eindeutig zu den Lieblingsgetränken.

Die Mythen rund um den Kaffeegenuss

Um kaum ein anderes Lebensmittel wird so heiß diskutiert, wie um die Tasse Kaffee. Es gibt sowohl Studien die belegen, dass Kaffee ungesund ist, als auch Studien die belegen, dass Kaffee gesund ist. Sowohl über die positiven, als auch über die negativen Effekte wird lautstark gestritten.

Kaffee macht munter

Der einzige Punkt, bei dem sich alle einig sind, ist die wach machende Eigenschaft. Das enthaltende Koffein fördert die Durchblutung im Gehirn und steigert somit die Konzentration. Nach einer Tasse Kaffee sind Sie leistungs- und aufnahmefähiger. Allerdings kann das je nach Genießer zwischen 15 und 45 Minuten dauern, bis der Effekt eintritt. Die Dosierung ist ebenfalls von Mensch zu Mensch verschieden. Während Sie eventuell mit einer Tasse Kaffee auskommen, braucht jemand anderes vielleicht zwei oder drei Tassen, um denselben Effekt zu erzielen.

Ist Kaffee nun gesund oder doch nicht?

In neuesten Studien wurde die positive Wirkung von Kaffee belegt. Gefäße werden erweitert und der Stoffwechsel angekurbelt. Gerade bei Kopfschmerzen kann die Tasse Kaffee den Griff zur Tablette verhindern. Verstopfungen können mit der Tasse ebenso bekämpft werden, wie die Müdigkeit am Nachmittag. Sportler sind kurzzeitig sogar leistungsfähiger, wenn sie einen Kaffee getrunken haben.

Hartnäckige Mythen um die Wirkung von Kaffee

Mythos Nr. 1 ist der Wasserentzug. Immer noch hält sich hartnäckig die Aussage, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht und es wird deshalb dazu geraten, immer auch ein Glas Wasser zu der Tasse Kaffee zu trinken. Obwohl Kaffee selbst überwiegend aus Wasser besteht, hält sich dieser Irrtum nun schon seit Ewigkeiten. Schuld daran mag wohl die harntreibende Wirkung sein.

Aber keine Sorge, das ist nur ein kurzzeitiger Effekt, der sich ganz von alleine wieder ausgleicht.

Dem Restalkohol den Gar ausmachen

Mythos Nr. 2 ist leider ebenso ein großer Irrtum. Wer nach einer durchzechten Nacht versucht mit Kaffee wieder nüchtern zu werden, fühlt sich zwar kurzfristig vitalisiert, am Blutalkohol ändert sich jedoch nichts. Im Gegenteil, der Körper wird nach dem Genuss der Tasse Kaffee zuerst das Koffein abbauen und der Restalkohol bleibt noch länger im Blut.

Süchtig machende Wirkung von Kaffee

Auch Mythos Nr. 3 erweist sich als falsch. Kaffee ist von der Weltgesundheitsorganisation sogar als nicht süchtig machend eingestuft.

Bei zu viel Kaffee entstehen Magenprobleme

Dieser Mythos hat tatsächlich zum Teil seine Berechtigung, aber nicht der Kaffee an sich belastet den Magen, es ist die Röstung. Werden die Kaffeebohnen zu schnell geröstet, bleibt ein sehr hohes Säure-Level zurück. Zu viel Säure jedoch schlägt buchstäblich auf den Magen. Beim Kauf des Kaffees sollten Sie daher auf eine gute Qualität achten und wert auf eine schonende Röstung legen. Zusätzlich kann der Kaffee durch einen Schuss Milch etwas verträglicher gemacht werden.

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